Tierschützer

Wegen seiner Naturverbundenheit während der Jugendzeit in Ostpreußen und durch die Harz-Erfahrungen 1944/1945 waren für ihn Tiere wichtige Objekte seiner künstlerischen Arbeit. Dass sein erstes Atelier in Braunschweig ‚Fuchsbau‘ hieß und auch das in Kampen von ihm und seiner Frau errichtete Atelierhaus ‚Fuchsbau‘ genannt wurde, hat folgende Bewandtnis: In der Braunschweiger Ruinenlandschaft der Nachkriegszeit lief ihm eine Fuchs-Fähe zu, die  derart zahm wurde, dass jede Auswilderung vergeblich blieb und das Tier in Braunschweig in seinem Atelier lebte.

BILD: ANATOL MIT FUCHS

Anatol engagierte sich zeitweise neben seiner künstlerischen Arbeit für die bundesweite Betreuung von in Not geratenen Windhunden. Er selbst hatte zusammen mit seiner Frau stets zwei Barsois um sich, die er zeitweilig auch in Gemeinschaft mit anderen aufgenommenen Hunden tagtäglich in den Dünen und am Strand ausführte.

Er half beim Aufbau einer Tierschutzstation auf der Insel Sylt und leitete über viele Jahre das Tierheim in Tinnum. Er ist deshalb mit der Franz-von-Assisi-Medaille des Deutschen Tierschutzbundes ausgezeichnet worden.